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Ein Unternehmen nach dem anderen gerät ins Stolpern

  • Autorenbild: Gerald Unger
    Gerald Unger
  • 17. Juli
  • 2 Min. Lesezeit

 

Schlagzeilen werden zur Gewohnheit. Insolvenzen, Entlassungen, Unsicherheit – und trotzdem scheint sich kaum etwas zu ändern.

 

Die Gesellschaft schaut zu anstatt zu handeln.

 

Die Politik diskutiert ewig anstatt Entscheidungen zu treffen und Rahmenbedingungen zu ändern.  

 

Viele Führungskräfte kämpfen selbst mit dem Tagesgeschäft und sind längst an ihrer Belastungsgrenze angekommen.

 

Doch die entscheidende Frage lautet nicht: Wer ist schuld?

 

Sondern: Was können wir jetzt anders machen?

 

Die Wahrheit ist unbequem: Wirtschaftlicher Erfolg entsteht nicht allein durch Strategien, Kennzahlen oder Kostensenkungen. Er entsteht durch Menschen, die Verantwortung übernehmen, Veränderungen gestalten und mutige Entscheidungen treffen.

 

Und genau daran scheitern viele.

 

Immer wieder erzählen mir Kunden, es fehlt an der Zeit für die wirklichen Führungsaufgaben. Ein Report jagt den nächsten, neue, zusätzliche Dokumentationspflichten werden erfunden, damit ja alles schön festgehalten ist. Bis daraus Strategien entwickelt werden, ist es meist zu spät.

 

Wo sind die Menschen, die Verantwortung übernehmen wollen?

 

Alleine in den letzten paar Tagen sind aus der Automobilindustrie neue Horrormeldungen gekommen – Arbeitsplatzabbau wohin das Auge reicht.

 

Die Wettbewerbsfähigkeit kommt immer mehr unter die Räder. Heißt es plötzlich, es muss ein paar Stunden – statt 35 Stunden 38 oder 40 Stunden pro Woche gearbeitet werden, gehen die Mitarbeiter auf die Barrikaden.

 

Ist den Menschen der Ernst der Lage wirklich nicht bewusst?

 

Was haben Sie davon, wenn sich nichts ändert und ihr Arbeitgeber pleite geht?

Überforderte Führung führt zu überforderten Teams. Fehlende Orientierung erzeugt Stillstand. Und Stillstand ist in einer Zeit des Wandels oft die größte Gefahr.

 

Leider ist dieses „Verwalten, Managen“ weit verbreitet. Ich nenne das gerne „vorgeschützte Geschäftigkeit“. Alle sind beschäftigt, nur die Ergebnisse lassen zu wünschen übrig. Neue Entwicklungen, verbesserte Wettbewerbsfähigkeit gewinnen Sie nicht mit Optimierungen von 2 oder 3 %.

Es braucht einen Kulturwandel, in dem neue Ideen, neue Systeme wachsen können.

 

Die gute Nachricht: Es gibt einen Ausweg.

 

Mehr echte Führung statt Hierarchie. Mehr Verantwortung statt Ausreden. Mehr Dialog statt Silodenken. Mehr Investitionen in Menschen statt ausschließlich in Prozesse.

 

Unternehmen, die heute den Mut haben, ihre Führungskultur und Zusammenarbeit neu zu denken, schaffen die Grundlage dafür, auch morgen noch erfolgreich zu sein.

 

Die Frage ist nicht, ob sich die Welt verändert.

 

Die Frage ist, ob wir bereit sind, uns mit ihr zu verändern und die Veränderung zu sein!

 

Wie sehen Sie das?

 

Wo müssen Unternehmen heute zuerst ansetzen – bei der Führung, der Kultur oder den Rahmenbedingungen?

 

Herzlichst

Gerald Unger

 



 
 
 

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