Was Micro-management mit ihrem Mindset zu tun hat
- Gerald Unger

- 16. Jan.
- 2 Min. Lesezeit
Gerade in unsicheren Zeiten verzetteln sich Vorgesetzte mit Bürokratie und Kontrolle.
Aus Angst Fehler zu machen, werden unzählige Kontrollschleifen, Evaluierungen und andere Hemmnisse installiert.
Führungspersönlichkeiten sind hier klar im Vorteil. Sie gehen mutig voran und treffen Entscheidungen.
Jede Entscheidung ist besser als keine Entscheidung. Der Vorteil einer Entscheidung – Sie können diese evaluieren und falls erforderlich, anpassen. Treffen Sie keine Entscheidung – können Sie nichts tun.
Warum Micromanagement passiert:
Oft aus Unsicherheit, dem Bedürfnis nach Kontrolle oder der Angst vor Fehlern. Es spiegelt eher ein fixer Haltungsmuster wider als eine klare Wirkungssteigerung.
Die Auswirkungen auf das Mindset sind fatal.
Lernhemmung:
Teammitglieder erproben weniger eigenständig, weil sie ständig Rückmeldungen und Korrekturen bekommen.
Fehlendes Vertrauen
Wer ständig überwacht wird, zweifelt an den Fähigkeiten anderer – und stärkt damit eine negative Teammatrix.
Stressspirale
Micromanagement erhöht Nervosität, verzögert Entscheidungen und senkt die Motivation.
Kreativitätsverlust
Freiraum und Verantwortung fehlen, kreative Lösungswege bleiben unentdeckt.
Ein Ausweg - Verbindung zu Growth Mindset
Statt zu kontrollieren, auf Wachstum und Entwicklung setzen
Delegieren, klare Ziele setzen, aber Freiheit geben, wie man sie erreicht.
Feedback als Lernchance nutzen
Statt minutierte Korrekturen, regelmäßige Reflexion über Ergebnisse, Methoden und learnings.
Fehlerkultur stärken
Fehler analysieren, um Systeme zu verbessern ersetzt Personen zu beschämen.
Praktische Schritte für Führungskräfte:
Ziele statt Aufgaben: Formuliere "outcomes" (Was soll erreicht werden?), nicht nur Tätigkeiten .
Freiraum schaffen: Klare Rahmen, aber Gestaltungsspielraum für Wege und Methoden lassen.
Vertrauen aufbauen: Regelmäßige, kurze Syncs statt ständiger Kontrolle; Transparenz über Prozesse.
Lernen fördern: Feedback auf Basis von Beobachtungen, nicht persönlicher Kritik; gemeinsame Nachbesprechungen von Projekten.
o Für Teams:
Selbstverantwortung stärken: Aufgaben eigenständig planen, Meilensteine definieren, Fortschritt sichtbar machen.
Offene Kommunikation: Bereits jetzt ansprechen, wenn Instrumente der Autonomie fehlen.
Positive Routinen: Retros, monatliche Lernziele, regelmäßige Anerkennung von Erfolgen.
Micromanagement hängt eng mit einem unsicheren oder kontrollorientierten Mindset zusammen. Micromanagement schafft enorme Probleme – Chancen werden nicht erkannt, keine Option wird genutzt.
Durch bewusstes Delegieren, klare Ziele, Feedback als Lernchance und eine gestärkte Fehlerkultur lässt sich das Mindset hin zu Wachstum, Vertrauen und eigenverantwortlichem Handeln verschieben.
Haben Sie ihr Mindset auf Wachstum gepolt.
Herzlichst
Gerald Unger

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