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Wer aus Angst, seine Komfortzone zu verlieren, alles beim Alten lässt, verliert am Ende beides.

  • Autorenbild: Gerald Unger
    Gerald Unger
  • 5. Dez. 2025
  • 3 Min. Lesezeit

 

In unsicheren Zeiten halten viele an altbekannten fest. 😂

 

Angst, falsche Entscheidungen zu treffen ist weit verbreitet. So werden „End-Los-Schleifen“ eingezogen – im „Managementsprech“ auch Managementkreislauf, Risikomanagement, unzählige Struktur- und Kontrollinstanzen, die jegliche Weiterentwicklung verhindern. 🤔

 

Die Komfortzone fühlt sich warm, sicher und vertraut an. Doch sie ist kein Ort des Wachstums – sie ist ein Ort der Wiederholung.

 

Das ist ähnlich, wie wenn Sie in eine Flasche Wasser einfüllen, diese schütteln, ein neues Etikett draufkleben und überrascht sind, sobald Sie die Flasche öffnen ist anstatt des erhofften Champagners immer noch Wasser drinnen. 😂

 

Das Problem – Rezepte, die schon in der Vergangenheit mehr schlecht als recht funktionierten, sind in der Gegenwart gänzlich zum Scheitern verurteilt.

 

Viele halten fest, weil sie glauben, Sicherheit zu bewahren. 🤔

 

Aber das Leben hält nicht an, nur weil wir es tun. 🤝

 

Während wir klammern, verändert sich die Welt weiter – und plötzlich verlieren wir sowohl das Alte als auch die Chance auf das Neue.

 

Mut bedeutet nicht, keine Angst zu haben.

Mut bedeutet, trotz der Angst den ersten Schritt zu machen. 🤝

 

Gerade in der aktuell fordernden Situation in Europa – Herausforderungen wohin das Auge reicht – schwaches Wirtschaftswachstum, steigende Arbeitslosenzahlen, explodierende Schuldenstände der öffentlichen Hand, ein Gesundheitssystem in dem nicht zu wenig Geld vorhanden ist – es wird nur falsch eingesetzt, Bürokratien die Menschen davon abhalten, die eigentliche Aufgabe zu erfüllen, ein Rentensystem das einem ungedeckten Wechsel ähnelt -  sind mutige Schritte erforderlich. 🤔

 

Versuchen Sie mal etwas Neues, riskieren Sie etwas.

 

Das schlimmste, das passieren kann, ist, der neue Weg funktioniert nicht wie erhofft, dann bleibt der Status Quo erhalten und Sie können neu durchstarten. 🤝

 

Wenn Sie etwas neues wagen, gewinnen Sie immer – entweder ihr neuer Weg wird ein Erfolg oder Sie kennen eine weitere Variante, die nicht funktioniert.

 

Eine Erfolgsstory von einem wichtigen Kunden von mir. Zu Beginn unserer Zusammenarbeit gab es insgesamt mehr als 2000 SOP´s, Arbeitsanweisungen, Richtlinien, Empfehlungen etc. Die Zeit für neue Strategien, für Entwicklung, für die eigentliche Arbeit blieb selbsterklärend knapp bemessen.

 

Innerhalb von 2 Jahren gelang es mit unserer Unterstützung die Anzahl auf gesamt 139 dieser „Schriftstücke“ - auf ein „gesundes Ausmaß“ - zu reduzieren. 🤝


Jedes Schriftstück wurde evaluiert, Redundanzen identifiziert, die Zweckmäßigkeit geprüft und ohne Scheuklappen aussortiert, was keinen Mehrwert bringt.

 

Das Ergebnis:


·       Die Mitarbeiter haben wieder Zeit für ihre eigentliche Aufgabe

·       Entscheidungen werden schnell getroffen

·       Die Eigenverantwortung und Identifikation steigen

·       Das Unternehmen entwickelt neue Technologien und Produkte und ist erfolgreich

·    Der Gewinn vor Steuern ist um 22,8 % gestiegen und damit sind Ressourcen für

Entwicklung frei.

 

Wie klingt das für Sie? 👍

 

Ein aktuelles Beispiel aus dem Motorsport – wie Regeln hinderlich sind und den Erfolg vermasseln. 👍


Am letzten Sonntag in Katar vergeigte ein Team im Formel 1 – Rennen die Chance auf den Sieg durch interne Regeln, die einfach hinderlich sind.

 

Tritt die Situation ein, dass eine Entscheidung vom Teamchef abgesegnet werden muss, kostet dass bei einer überraschend auftretenden Situation den Erfolg auf der Strecke. So lief es beim Formel 1 GP von Katar am 30.11.2025. MC-Laren hatte das schnellste Auto. Durch die internen Abläufe wurde es verabsäumt, während dem Safety-Car de-facto gratis einen Boxenstopp zu machen.

 

Das Ergebnis – der GP-Sieg und ein weiterer Platz am Podest war futsch. 🤔

  

Was wären mögliche Optionen gewesen?

 

1.     Der Renningeneur entscheidet für seinen Fahrer

2.     Der Fahrer entscheidet blitzschnell – er ist im Renngeschehen am nächsten dran

3.     Das Team holt einen Fahrer rein

4.     Das Team holt beide Fahrer rein – und einer hätte vielleicht 5 sec. verloren

 

Jede Entscheidung wäre besser gewesen als nichts zu tun, also keine Entscheidung zu treffen und sich auf interne Regeln zu berufen.

 

Wann haben Sie in ihrem Unternehmen das letzte Mal eine wirklich mutige Entscheidung getroffen? 🤔

 

Ihre Komfortzone wird nicht kleiner, wenn Sie diese verlassen.

Sie wird größer, weiter und stärker – weil Sie wachsen

 

Also: 👍

Lassen Sie los, was Sie zurückhält.

Trauen Sie sich, das Unbekannte zu betreten.

Denn das Risiko, nichts zu verändern, ist oft das größte Risiko überhaupt.

 

 

Herzlichst

Gerald Unger


 

 
 
 

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