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Wir wollen ehrliches Feedback.“

  • Autorenbild: Gerald Unger
    Gerald Unger
  • vor 3 Tagen
  • 1 Min. Lesezeit

„Bring dich ein.“

„Dafür haben wir eine offene Kultur.“

 

Und dann passiert Folgendes:

 

Ein Vorschlag wird zerlegt.

Eine kritische Frage als „schwierig“ abgestempelt.

Eine andere Perspektive persönlich genommen.

 

Im Raum sitzen die, die längst verstanden haben, wie das Spiel funktioniert:Nicken. Zustimmen. Absichern. Keine Reibung erzeugen.

 

So entstehen Organisationen, in denen nicht die besten Ideen gewinnen — sondern die ungefährlichsten.

 

Das Tragische daran:

Viele Führungskräfte glauben tatsächlich, sie seien offen für Feedback. Bis das Feedback unbequem wird.

 

Echte Beteiligung erkennen Sie nicht daran, dass Menschen reden dürfen. Sondern daran, was passiert, nachdem sie gesprochen haben.

 

Wer jedes Gegenargument abwehrt, trainiert sein Umfeld auf Anpassung.

 

Und wer nur Ja-Sager um sich versammelt, verliert irgendwann genau das, was Führung eigentlich braucht:

 

  • Realität statt Selbstbild

  • Reibung statt Echokammer

  • Verantwortung statt Loyalitätstheater

  •  

Die gute Nachricht:

 

Es gibt einen Ausweg.

 

Führung beginnt dort, wo Widerspruch nicht bestraft wird.

Wo die beste Idee wichtiger ist als das größte Ego.

Wo Menschen keine Angst haben müssen, kompetent zu wirken.

 

Denn Unternehmen scheitern selten daran, dass niemand Probleme sieht.

Sie scheitern daran, dass irgendwann niemand mehr Lust hat, sie anzusprechen.

 

Wie sind Ihre Erfahrungen?

 

Herzlichst

Gerald Unger

 


 

 
 
 

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