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🚨 Wenn Schaumschläger steuern, sinkt das Schiff: Warum Blender Führungspositionen bekleiden (und Unternehmen ruinieren)

  • Autorenbild: Gerald Unger
    Gerald Unger
  • vor 6 Tagen
  • 2 Min. Lesezeit

 

Es ist ein Phänomen, das wir alle schon einmal beobachtet haben: Eine Führungskraft mit wenig echtem fachlichen Können, aber einer beeindruckenden Fähigkeit zur Selbstdarstellung, erklimmt die Karriereleiter.

 

Warum? 

 

Weil in vielen Unternehmen "Confidence" (Selbstsicherheit) immer noch fälschlicherweise mit "Competence" (Kompetenz) verwechselt wird.

 

Studien zeigen, dass Blender – oft mit narzisstischen Zügen – meisterhaft darin sind, beim ersten Eindruck zu charmieren und sich als visionäre Retter zu inszenieren. Sie dominieren Meetings, versprechen schnelle Ergebnisse und verkaufen ihre Ideen brillant.

 

Aber die Fassade bröckelt. Wenn sie erst einmal an der Macht sind, beginnt der schleichende Untergang des Unternehmens.

 

Warum Blender der Untergang des Unternehmens sind

 

Ein Blender führt nicht, er performt Führung. Das hat fatale Folgen:

 

  1. Talent-Drain und "Quiet Quitting": Mitarbeiter verlassen nicht das Unternehmen, sie verlassen schlechte Führungskräfte. Hohe Fluktuation ist die Folge, wenn High-Performer keine Lust mehr auf Luftschlösser haben.

  2. Kultur des Misstrauens: Statt psychologischer Sicherheit schaffen blenderische Führungskräfte eine Atmosphäre, in der Verantwortung abgeschoben wird. Fehler werden vertuscht, Erfolge von anderen gestohlen.

  3. Strategische Sackgassen: Wenn Entscheidungen auf Ego statt auf Expertise basieren, werden falsche Investitionen getätigt. Das senkt die Produktivität um bis zu 9%.

  4. Innovation stirbt: Blender dulden keine Kritiker oder klügeren Köpfe um sich herum. Sie ersticken Innovation, indem sie Feedback ignorieren.

Warum wir sie immer noch einstellen

 

Der Recruiting-Prozess ist oft das Nadelöhr. Ein Blender brilliert im Interview, während ein echter Macher vielleicht bescheiden wirkt. Wir bewerten Menschen zu oft nach ihrem Auftreten statt nach ihrem integreren Verhalten. Es ist die "Seduction of the Narcissist" – anfangs attraktiv, langfristig toxisch.

 

Fazit: Es ist Zeit für eine De-Maskierung

 

Die Ära der Schaumschläger muss enden. Wenn Führung wieder bedeutet, Verantwortung zu übernehmen, Teams zu befähigen und wirklich Ergebnisse zu liefern – statt nur darüber zu sprechen – , haben Blender keine Chance mehr.

 

  • Recruiter: Schaut tiefer als das LinkedIn-Profil.

  • CEOs: Hinterfragt die lauten Stimmen.

  • Teams: Habt den Mut, Blender zu demaskieren.

Was ist eure Erfahrung? Habt ihr schon einmal miterlebt, wie ein Blender ein Team an die Wand gefahren hat?

 



 

 
 
 

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