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30-Tage-Entwicklungsplan

  • Autorenbild: Gerald Unger
    Gerald Unger
  • vor 13 Minuten
  • 3 Min. Lesezeit

Letzte Woche gab ich einen Einblick in wichtige Schritte die Menschen, die sich vom Micromanager zum positiven Leader entwickeln möchten, beachten müssen.

 

Diese Woche gebe ich Ihnen einen 30 Tage-Plan an die Hand. Mit diesem Plan sehen Sie ihre Entwicklungsschritte.

 

Wichtig: Setzen Sie sich klare Ziele, an denen Sie Ihre Entwicklung – in Zwischenschritten – festmachen und erkennen sowie auch kleine Erfolge feiern können.

 

Jede Reise beginnt mit dem ersten Schritt.

 

Nun zum:

 


Führungskraft: Vom Micromanager zur wirksamen Leader-Rolle

 

Ihre neue Führungslogik

 

Ihr Job ist nicht: Probleme lösen.Ihr Job ist: Problemlösefähigkeit im Team aufbauen.

 

Merksatz:

Wenn ich eingreife, gewinne ich kurzfristig – und verliere langfristig. Menschen werden an ihrem persönlichen Wachstum gehindert.

 

Woche 1 (Tag 1–7): Führungs-Trigger erkennen

 

Ziel: Ihre Micromanagement-Auslöser sichtbar machen.

 

Typische Trigger für Führungskräfte

 

  • Top-Management-Druck

  • enge Deadlines

  • Leistungsträger („Der kann das doch besser…“)

  • Low-Performer („Da muss ich draufschauen“)

 

 

Ihre tägliche Praxis (5 Min)

 

Am Tagesende:

  • Wo habe ich heute operativ geführt?

  • Warum habe ich eingegriffen? (Druck / Risiko / Ungeduld)

  • Was hätte ich delegieren können?

 

Führungshandlungen dieser Woche

 

  • In Meetings nicht zusammenfassen oder entscheiden, wenn es nicht nötig ist.

  • Ein Detail bewusst stehen lassen, auch wenn es dich stört.

  • Maximal 1 ungeplante Rückfrage pro Mitarbeiter/Tag.

 

Wochenfrage

👉 Wo verwechsle ich Verantwortung mit Kontrolle?

 

 

Woche 2 (Tag 8–14): Führung über Ziele & Erwartungen

 

Ziel: Weniger Eingreifen durch maximale Klarheit.

 

Führungsstandard für jede Aufgabe

 

Als Führungskraft klären Sie immer lediglich:

 

  1. Business-Ziel (Warum ist das wichtig?)

  2. Erfolgskriterium (Was heißt „gut“?)

  3. Entscheidungsrahmen (Was darf entschieden werden?)

  4. Eskalationspunkt (Wann will ich informiert werden?)


❗ Danach: kein „Wie“ mehr.

 

  

Konkrete Maßnahmen

 

  • Überprüfen Sie alle laufenden Aufgaben:


    → Wo ist das Ziel unklar?


    → Wo kontrollieren Sie nur, weil es unklar ist?


  • Delegieren Sie eine Aufgabe mit echter Entscheidungsfreiheit – Wichtig ist lediglich, das Ziel wird erreicht

  • Schreiben Sie Entscheidungen nicht neu, sondern stellen Sie Rückfragen.

 

Führungs-Satz der Woche

 

„Das Ergebnis ist mir wichtig – der Weg gehört Ihnen“

 

  

Woche 3 (Tag 15–21): Verantwortung aushalten

 

Ziel: Führung zeigen, wenn es unbequem wird.

 

Ihre neue Eingreif-Regel

 

Sie greifen nur ein, wenn:

 

  • das Geschäftsziel gefährdet ist

  • externe Risiken entstehen (Kunde, Recht, Budget)

  • ihrTeam aktiv eskaliert

 

Nicht eingreifen bei:

 

  • anderen Lösungswegen

  • Lernkurven

  • 80-%-Ergebnissen

 

 

 

 

 

Konkrete Führungspraxis

 

  • Fixe Jour fixe / 1:1s statt Ad-hoc-Kontrolle.

  • Bei Abweichungen sagen:

„Ich sehe ein Risiko. Was ist ihr nächster Schritt?“

  • Fehler sachlich nachbesprechen, nicht im Moment korrigieren.


Wochenfrage

👉 Halte ich gerade Unsicherheit aus – oder verhindere ich Entwicklung?

 

Woche 4 (Tag 22–30): Leader-Rolle festigen

 

Ziel: Von operativer Führung zu systemischer Führung wechseln.

 

Fokus Ihrer Zeit (Richtwert)

 

  • 40 % Menschen & Entwicklung

  • 30 % Prioritäten & Entscheidungen

  • 20 % Schnittstellen / Stakeholder

  • 10 % operative Themen (max.)


Feedback einholen ist Pflicht

 

In 1:1s exakt diese Frage:

 

„Was sollte ich öfter tun – und was seltener, damit Sie besser arbeiten können?“

Nicht erklären. Nur zuhören.

 

Abschluss-Check (Tag 30)

 

Schriftlich:

  • Wo hat mein Team Verantwortung übernommen?

  • Wo habe ich mich bewusst rausgehalten?

  • Wo rutsche ich noch ins Detail?

 

  

Ihre neue Führungsidentität

 

Vervollständigen Sie folgende Sätze:

 

„Ich bin eine Führungskraft, die …“

Zum Beispiel:

  • „… Ergebnisse durch Klarheit und Vertrauen erzielt.“

  • „… Verantwortung verteilt, statt sie zu sammeln.“

  • „… ihr Team stärker macht als sich selbst.“


Wie klingt das für Sie?

Sie werden erstaunt sein, welche Potentiale in ihren Mitarbeitern stecken und wie viel Zeit Sie für Ihre eigentliche Aufgabe – Entwicklung des Unternehmens, Führung - freischaufeln können.


Sie wollen noch genauer Details zu Ihren Entwicklungsmöglichkeiten? Kontaktieren Sie mich gerne persönlich.


Herzlichst

Gerald Unger


 

Herzlichst

Gerald Unger

 
 
 

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